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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Lucas Schoppe analysiert zum Parteitag der GRÜNEN warum die Widersprüche in der Partei zu einer verkorksten Familienpolitik führen und dieses als fortschrittlich dargestellt wird. Dabei geht er darauf ein, was der Kern an der allgemein als frauenfeindlich abgestempelten Kritik an Baerbock ist.

Er schreibt zu der Frage nach Baerbocks Mutterrolle, dass "es keineswegs ein Ausdruck männlicher Privilegien [sei], wenn bei Männern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie keine Rolle spielt. Sie werden nämlich deswegen nicht gefragt, weil andere von ihnen selbstverständlich erwarten, dass sie für berufliche oder amtliche Verpflichtungen familiäre Bindungen vernachlässigen." Baerbock habe sich lange Zeit als treusorgende Mutter präsentiert, ohne öffentlich zu erwägen, dass sich auch der Vater um die Kinder kümmern könne. Das läge an der hartnäckigen Ablehnung gleicher Rechte für Mütter und Väter, die als fortschrittlich dargestellt wird.

Mütterlichkeit würde sich in der Vorstellung der GRÜNEN weitgehend auf ein verklärtes konservatives Weltbild beziehen. Die GRÜNEN würden sich aus einer wohlhabenden Mittelschicht resultieren, bei der das klassische Versorgermodell der patriarchalischen bürgerlichen Eliten des vergangenen Jahrhunderts vorherrsche. Grüne Familienpolitik sei "wie ein konservatives Familienmodell auf Speed."